Wissensimpuls: Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über dich selbst. Sie entstehen früh – und wirken bis heute. Die gute Nachricht: Du kannst sie hinterfragen und neu gestalten.
Skript:
Wir sind mittlerweile bei Tag 6 angekommen – und heute schauen wir auf eine der tiefsten Ebenen deines Selbstvertrauens:
Was du über dich glaubst.
Nicht bewusst – sondern ganz tief in dir drin.
Denn dort liegen sie: deine Glaubenssätze. Und sie prägen oft dein Leben, ohne dass du es merkst.
🧠 Wissensimpuls: Was sind Glaubenssätze – und warum sind sie so mächtig?
Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über dich selbst, andere Menschen oder die Welt.
Sie sind wie unsichtbare Brillen – du nimmst durch sie wahr, wer du bist, was du kannst, was möglich ist … oder eben nicht.
Beispiele:
-
„Ich muss alles alleine schaffen.“
-
„Ich darf keine Fehler machen.“
-
„Ich bin zu viel.“ / „Ich bin nicht genug.“
-
„Ich werde nur geliebt, wenn ich funktioniere.“
Viele dieser Sätze entstehen in der Kindheit, durch Wiederholung, Erlebnisse, Beziehungserfahrungen.
Sie haben dir einmal geholfen, dich anzupassen oder zu schützen.
Doch heute tun sie oft genau das Gegenteil:
Sie halten dich klein – auch wenn du längst bereit wärst, zu wachsen.
💥 Schmerzpunkt: Warum du dir selbst im Weg stehst (ohne es zu merken)
Vielleicht kennst du das:
Du willst endlich etwas wagen – aber du kommst nicht ins Tun.
Du willst dich zeigen – aber du ziehst dich zurück.
Du sehnst dich nach Nähe – aber du bleibst in Kontrolle.
Und du fragst dich: „Warum mach ich das?“
Die Antwort ist oft:
Weil in dir ein alter Satz wirkt, der sagt:
„Wenn ich das tue, werde ich verletzt.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Das darf ich nicht.“
Diese Sätze sind nicht wahr – aber sie fühlen sich wahr an.
Und genau deshalb ist es so wichtig, dass du sie heute sichtbar machst.
📚 Wissen: Glaubenssätze sind keine Wahrheiten – sie sind erlernt
Dein Gehirn liebt Wiederholung. Was du oft gehört oder erlebt hast, wird zur „Wahrheit“.
Aber:
Alles, was du gelernt hast, kannst du auch wieder verlernen – und durch neue Sichtweisen ersetzen.
Nicht mit Zwang oder Affirmationen, die sich falsch anfühlen – sondern mit Bewusstsein, Mitgefühl und Wiederholung.