Wissensimpuls: Selbstwirksamkeit ist der Glaube: „Ich kann etwas verändern.“ Studien zeigen: Je öfter du Erfolge erlebst – selbst kleine –, desto stärker wird dein Vertrauen in dich. Du brauchst Erfahrung, nicht nur Motivation.
Skript:
Hallo – schön, dass du da bist.
Heute geht es um einen ganz besonderen Moment:
Den Moment, in dem du beginnst zu spüren:
„Ich bin nicht nur das, was ich denke oder fühle – ich bin jemand, der handeln kann.“
Und genau das ist der Kern des heutigen Themas: Selbstwirksamkeit.
🧠 Was ist Selbstwirksamkeit – und warum ist sie so wichtig?
Selbstwirksamkeit bedeutet:
„Ich glaube, dass ich durch mein eigenes Handeln etwas bewirken kann.“
Dieser Begriff kommt aus der Psychologie, genauer gesagt von Albert Bandura – und er ist einer der wichtigsten Bausteine von echtem Selbstvertrauen.
Denn das Gefühl, die eigene Realität mitgestalten zu können, ist tief verbunden mit innerer Stärke, Mut und Lebensfreude.
💡 Studien zeigen:
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Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit gehen eher ins Handeln, auch wenn sie sich unsicher fühlen.
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Sie bewerten Herausforderungen als gestaltbar – nicht als Bedrohung.
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Und sie haben ein gesünderes Selbstvertrauen, weil sie gelernt haben: „Ich kann mit dem, was mir begegnet, umgehen.“
💥 Wenn du dich machtlos fühlst
Vielleicht kennst du das:
Du nimmst dir Dinge vor – aber irgendwie passiert … nichts.
Du hast Ideen – aber du setzt sie nicht um.
Oder du fühlst dich wie gelähmt – als ob etwas in dir sagt:
„Es bringt eh nichts.“
„Ich bin nicht der Typ, der das durchzieht.“
„Ich schaff das sowieso nicht.“
Und genau hier liegt der Knackpunkt:
Je seltener du ins Handeln kommst, desto weniger vertraust du dir.
Und je weniger du dir vertraust, desto mehr bleibst du im Rückzug.
Ein Teufelskreis – den wir heute beginnen zu unterbrechen.
📚 Wissen: Selbstwirksamkeit entsteht durch Erfahrung – nicht durch Denken
Du musst nicht perfekt vorbereitet sein, um etwas zu verändern.
Du musst nicht „bereit“ sein.
Du brauchst nur eine Sache:
Die Erfahrung: „Ich habe etwas getan – und es hat etwas bewegt.“
Und das kann ganz klein anfangen.
Die meisten unterschätzen die Macht von Mini-Erfolgen.
Aber genau darin wächst Selbstvertrauen.
Nicht durch riesige Durchbrüche – sondern durch das Gefühl:
„Ich bin in Bewegung.“